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Geschichte

Ausgrabungen ergaben, dass das heutige Idaho vor etwa 10.000 Jahren von indianischen Ureinwohnern besiedelt war. Zu den größten Stämmen zählten die Shoshone im Süden und Nez Perce im Norden, aber auch Coeur d’Alene, Pend d’Oreille, Kutenai, Paiute und Bannock waren hier heimisch.

Lewis und Clark waren die ersten Europäer, die im Rahmen der von Thomas Jefferson veranlassten Expedition, die hiesige Gegend 1805 näher erforschten. Damit gehört Idaho zu den letzten ausgekundschafteten Regionen der USA – zu unbezwingbar war die hiesige Wildnislandschaft. Die ersten europäischen Siedlungen entstanden kurze Zeit später, darunter Fort Boise und Fort Halle. 1846 kam das heutige Idahogebiet in den Besitz der USA.

Die 1860ger gelten als die Goldrauschjahre in denen viele Menschen nach Idaho kamen. Der stetige Zustrom an neuen Einwanderern führte zu Unruhen der Indianischen Bevölkerung. Im Jahre 1877 mussten sich die Nez Perce nach einem erfolgreichen Aufstand in Reservate zurückziehen als die Regierungstruppen Verstärkung bekamen.

Zunächst Teil des Oregon-, ab 1859 Teil des Washington-Territoriums, wurde Idaho 1863 als eigenes Territorium organisiert und trat am 3. Juli 1890 als 43. Staat der Union bei.

Apropos Geschichte: Der Oregon Trail, die Route auf welcher über 400.000 Pioniere im 18. Jahrhundert ihr Glück im Westen des Kontinents suchten, führt mitten durch Idaho – die Spuren der Planwagen sind teilweise heute noch sichtbar und zahlreiche Museen machen die Geschichte eindringlich lebendig.

 

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