| Virginia & Nevada City |
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Geisterstädte des Wilden Westens Entdecken Sie die wohl am besten erhaltene Goldminenstädte der USA - Virginia City und Nevada City! Der Goldrausch Ende des 19. Jh. hat in Montana vielerorts seine Spuren hinterlassen. Virginia City und Nevada City zeugen heute noch von dieser Zeit. In der eigentlich lebendigen Geisterstadt Virginia City ist die Zeit stehen geblieben. Es ist eine erstaunlich gut erhaltene viktorianische Goldbergbaustadt des Wilden Westens. Mit einer historischen Bahn gelangt mit in das nahe gelegene Nevada City. Beide Städtchen sind Perlen inmitten einer einmaligen Landschaft und stellen eigentlich begehbare Museen dar. Die Lebensumstände des 19. Jahrhunderts werden vor der Kulisse der Holzhäuser, Backsteinfassaden und historischen Werkzeugen deutlich. Während der Goldrauschzeit lebten hier rund 10.000 Einwohner. Heute sind es lediglich 130 an der Zahl. Dramatische Legenden der früheren Tage kursieren um diese Orte. Hier wütete die Gang „The Innocents“ unter der Führung des unbeliebten Sheriffs von Virginia City, Henry Plummer. Um sich vor den Raubüberfällen der gesetzlosen Bande zu schützen, bildeten die Bergleute eine Bürgerwehr und bereiteten durch Selbstjustiz den Outlaws ein Ende. Die Geister der Verurteilten sollen hier bis heute noch ihr Unwesen treiben. Im Hotel von Virginia, welches früher die Räuber beherbergte, soll es besonders stark spuken. Lage Virginia City und Nevada City liegen im Südwesten von Montana hoch in den Rocky Mountains im Alder Gulch Tal. Dabei sind sie etwa 2km voneinander entfernt. Virginia City liegt etwa 130km nordwestlich vom Yellowstone Nationalpark entfernt. Entstehung Beide Städtchen entstanden im Jahr 1863 mit den Goldfunden im Alder Gulch. Es folgte die wohl größte Goldrauschzeit in der Geschichte Montanas und die Menschen strömten zu Tausenden auf der Suche nach Reichtum in diese Region. Entlang von Alder Gulch entstanden einige Bergbaucamps mit Virginia City in ihrer Mitte. Virginia und Nevada City galten als wirtschaftliche Zentren dieser Siedlungen. Innerhalb eines Jahres zählte Virginia City bereits 10.000 Einwohner. Der gesamte Bergwerkbezirk war zunächst ein Teil vom Idaho Territorium. Vor der Ernennung von Virginia City als Hauptstadt von Montana Territory in 1865 gab es hier keine Gesetze und Selbstjustiz war an der Tagesordnung. Als die Goldquelle versiegte, schwand die ehemalige Bedeutung der Städtchen langsam dahin. 1869 lebten nur noch 100 Menschen hier.1875 löste Helena Virginia City als Hauptstadt von Montana ab. 1966 wurde Virginia City zum Historischen Nationalerbe erklärt, da etwa die Hälfte der Bauten in der Stadt wurde vor 1900 errichtet. Heute beheimaten Virginia City und Nevada City die größte Ansammlung von Goldrauschzeitartefakten des Wilden Westens. Die Städtchen sind mittlerweile zu beliebten Touristenattraktionen geworden. Einrichtungen
Wissenswertes
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