| Wind Cave Nationalpark |
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Eine der ältesten Nationalparks, der Wind Cave National Park, birgt in der Tat zwei Welten: 11.318 ha Land und Flora und Fauna über der Erde und das versteckte Labyrinth nahe der Oberfläche mit einem 117 km großen Labyrinth seltener und ungewöhnlicher Kalzit-Gitterplatten, Eisblumen- und Kornformationen. Lage Der Wind Cave Nationalpark, welcher auch die Kalksteinhöhlen Wind Cave beherbergt, liegt im Westen von South Dakota. Die Höhle erstreckt sich im Südosten der Black Hills, wo sich die dichten Wälder allmählich zu den unendlichen Prärien verwandeln. Entstehung Die „Windhöhlen“ befinden sich in einer Kalksteinschicht, die sich vor 350 bis 280 Jahren durch Sedimentation bildete. Als vor etwa 70 Mio. Jahren die Black Hills durch die Krustenbewegung entstanden, verformten sich auch die Sedimentenschichten. Durch das eindringende Wasser löste Kalk aus dem Gestein und grub allmählich ein Gangsystem in die Höhle. Die Formation an der Höhlendecke entstanden mit dem Absinken des Grundwasserspiegels und der Kalkverdunstung aus dem Sickwasser. Entdeckung Cowboys stießen 1881 auf diese atmenden Höhlen. Jesse und Tom Bingham wurden auf die Höhle durch ein wisperndes Geräusch aufmerksam. Die Geschichte erzählt, dass der Wind aus der Höhlenöffnung sehr stark war und plötzlich Toms Hut wegblies. Als Jesse einige Tage an die Stelle zurückkehrte um das Phenomän seinen Freunden zu zeigen, musste er überraschend feststellen, dass der Wind die Richtung wechselte und sein Hut in die Höhle hineingezogen wurde. Heute wissen wir, dass die Windrichtung von dem Luftdruckunterschied zwischen der Höhle und der Oberfläche abhängt. Auf diese Weise begann die Erkundung der Wind Caves. Charly Crary soll im Herbst 1881 als erster die Höhle betreten haben. Weitere Forscher folgten um die labyrinthartigen Gänge in der Höhle zu erkunden. 1903 wurde die Wind Cave als weltweit erste Höhle zum Nationalpark ernannt. Höhlenforscher finden auch heute noch neue Orte und Gänge in den Wind Caves. 1912 suchte die America Bison Soiety nach einem geeigneten Platz um eine Bisonherde neu zu gründen. Ab 1913 trafen die ersten Tiere ein: 14 Bisons, 21 Hirschkühe und 13 Gabelantilopen. Auf diese Weise entfaltete sich die Herde auf die heutige Größe. Einrichtungen
Wissenswertes
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